Danke für 10,5% – Freie Demokraten stellen zwei Gemeindevertreter

Nach deutlichem Stimmenzuwachs und einem Ergebnis von 10,5% ziehen die Freien Demokraten mit zwei Gemeindevertretern als neue FDP-Fraktion in die Gemeindevertretung Mildstedts ein. Auf der konstituierenden Fraktionssitzung wurden Günter Jacobsen und Rüdiger Kohls jeweils einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden bzw. zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Während Jacobsen bereits über 20 Jahre kommunalpolitische Erfahrung in der Gemeindevertretung verfügt, zieht Kohls nach mehr als fünf Jahren bürgerlicher Mitgliedschaft im Wirtschaftsausschuss des nordfriesischen Kreistages und der Landtagskandidatur im vergangenen Jahr erstmals in das Gemeindegremium ein. Dazu erklärten beide:

„Wir danken den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und unseren Mitstreitern, wie Kristina Schröder
und Jörg Smetsers, für tolle Einzelergebnisse und freuen uns über den deutlichen Zuwachs von 136 auf 515 Stimmen.

Unser Dank gilt auch den ehrenamtlichen Wahlhelfern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung um Claus Röhe für ihre zuverlässige Arbeit. Wir gratulieren den gewählten Mitbewerbern von SPD, AWM und CDU und sehen der kommenden gemeinsamen politischen Arbeit im Sinne unserer Gemeinde motiviert
entgegen. Wir bieten allen Fraktionen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an und gehen aufgeschlossen in die kommenden Gespräche über die zukünftigen Gremienbesetzungen.

Mit einer erfolgreichen Wahlkampagne haben wir unser Profil für eine moderne Gemeindepolitik geschärft und dafür einen Wählerauftrag erhalten. In neuer Fraktionsstärke werden wir unsere Ideen und politischen Konzepte nun noch besser und deutlicher vertreten können, damit wir mehr für Mildstedt erreichen. So stellt die anstehende Vermarktung der Breitbandanschlüsse für uns das Aufbruchsignal dar, um Mildstedt zum „Digitalen Dorf“ zu entwickeln. Der geplante Neubau des kirchlichen Kindergartens mit der Schaffung neuer KiTa-Plätze stellt die Gemeindevertretung vor eine spannende Aufgabe und lässt mit dem möglichen späteren Abriss des bisherigen Gebäudes Raum und Gelegenheit für eine neue Gestaltung der Dorfmitte. Wir werden uns für ein Gewerbeflächenentwicklungskonzept ebenso stark machen, wie für die dringend notwendige Sportanlagenentwicklung, insbesondere weiterer Hallenkapazitäten. Der stärkere Einsatz der
Gemeinde für Umwelt, Wald und Naturerlebnisraum wie die Verbesserung der künftigen ÖPNV-Verbindung
an den Husumer Stadtverkehr stehen ebenfalls auf unserer Agenda.“